Leuchtturmprojekt 2011

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E.ON Westfalen Weser belohnt bürgerschaftliches Engagement in der Region
– Bürgerbücherei Dahl als Leuchtturmprojekt ausgezeichnet-

In einer Feierstunde zeichnete E.ON Westfalen Weser kürzlich zehn Vereine aus der Region für besonders vorbildliche ehrenamtliche Projekte aus.

Mehr als 120 Vereine und Institutionen im Netzgebiet des heimischen Energieversorgers hatten sich für eines von 100 Förderpaketen beworben. Eine namhafte Jury filterte die herausragenden Projekte aus den Bewerbungen und benannte von diesen zehn als Leuchtturmprojekte.

Aus der Stadt Paderborn wurde der Bücherei- und Kulturverein Dahl e.V. mit 5.000 Euro gefördert. Der Verein wurde gegründet, um die Schließung der Stadtteilbibliothek Paderborn-Dahl zu vermeiden. Mit niedrigen Mitgliedsbeiträgen soll sichergestellt werden, dass viele Bürgerinnen und Bürger dem Verein beitreten und so der Grundstock für die ehrenamtliche Arbeit gewährleistet ist. Ein breites Angebot verbessert das Leistungsspektrum der ehemals öffentlich getragenen Einrichtung.

Zum dritten Mal hatte E.ON Westfalen Weser unter dem Motto „Ideen werden Wirklichkeit – 100 Förderpakete für Vereine in der Region!“ zu dieser Aktion aufgerufen. Henning Probst, Vorstandsvorsitzender von E.ON Westfalen Weser, war beeindruckt von den vielen innovativen Projektideen, mit denen sich die Vereine beworben hatten und beschrieb die Intention des Konzeptes: „Mit dem Förderkonzept möchte E.ON Westfalen Weser Transparenz bei der Vergabe von Fördermitteln zeigen.“ Und weiter: „Die ersten beiden Vergaben haben gezeigt, dass wir mit unserem Förderkonzept richtig liegen und wir gleiche Chancen für alle Vereine in unserem Netzgebiet in den Regionen Ostwestfalen Lippe und dem Weserbergland bieten.“


Prof. Dr. Sebastian Braun, Leiter des Forschungszentrum für Bürgerschaftliches Engagement der Humboldt-Universität zu Berlin, der in seinem Zentrum das Förderkonzept gemeinsam mit E.ON Westfalen Weser entwickelte, zeigte in seiner Begrüßung auf, dass in diesem Jahr Projekte im Bereich der Bildung und Pflege von Senioren im Fokus vieler Vereine standen. Er führte aus, dass bei der Bewertung nicht die „Größe“ des Projektes ausschlaggebend sei. Wesentlich wichtiger seien der innovative Charakter und die zeitnahe und realistische Umsetzbarkeit der Idee. Die lokale Bürgergesellschaft entwickelt sich gerade auch durch die vielen kleinen und innovativen Projekte weiter.

So hatte es die Jury nicht leicht, aus den eingereichten Projektideen die besten herauszufiltern. Neben Probst und Braun gehörten zur Jury: Ulrike Reddemann, Planungsteam der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen des Landes Nordrhein-Westfalen, und Thomas Böhme, Staatskanzlei Niedersachsen.

Foto:
Von links nach rechts: Henning Probst Vorstandsvorsitzender, Ute Brettschneider, Sabina Zelder, Sebastian Hage Packhäuser vom Bücherei –und Kulturverein Dahl e.V.

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